Historische Bilder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurze Historie

 

über das Gestüt Rădăuţi

 

Im Jahre 1792 hat der österreichische Staat das Gestüt in Rădăuţi unter dem Namen
„Landesgestüt- und remontierungs Department in der Bucowina zu Radautz“ mit dem Ziel zur Gewährleistung eines hohen Materialdurchflusses und Versorgung gegründet.

 

Zu diesem Zweck hat das österreichische Ministerium der Armee  9810 Hektar gepachtet für 12.257 Gulden und 21 Kronen.

Bei der Gründung des Gestütes Rădăuţi im Jahre 1792, waren 1400 Tiere ( moldawische, russische, polnische türkische Pferde) vorhanden.

 

Zu Beginn des ersten Weltkrieges wurde das Gestüt aus Rădăuţi als Besitz des rumänischen Staates mit einer Gesamtfläche von 3253 ha übernommen.


Von der Fläche waren 721 ha Ackerland, 529 ha Futterland, 1294 ha Weideland, 464 ha Wald, und 221 ha Gebäude, Straßen und Obstgärten.

Die Zucht im Gestüt wurde anfangs primitiv und ohne jegliche Erfahrung betrieben.
Aufgrund von Kostenersparnis wurden der Aufbau des Gestütes und die Zucht sehr vernachlässigt.

 

Ab dem Jahr 1818 organisierte sich das Gestüt und der halbwilde Zustand wurde beendet, seit diesem Zeitpunkt wurde nach artgerechten Haltungsprinzipien gearbeitet.

Das Gestüt Rădăuţi hatte damals 16 Abteilungen in Rumänien, mit der Zentrale in Rădăuţi.

Die ersten Hengste waren die Basis des Gestütes Rădăuţi….5 arabische Hengste 2 türkische und einer aus Transilvanien und ein Barbarino letzterer wurde vom Gutsherren Graf Bethlem aus Ungarn dem Gestüt überlassen.

 

Im Jahre 1826 wurden die ersten Gidran- und Siglavy-Hengste eingeführt.

 

Im Jahre 1842 wurden 2 Shagya- und El-Bedvy aus Mezohegyes und Babolna ( aus Ungarn), sowie auch ein erster englischer Hengst eingeführt.

 

Im Jahre 1856 wurde das Gestüt in Lucina mit Hutul Pferden gegründet, welches zum Gestüt Rădăuţi gehört.

 

Im Jahre 1869 geht das Gestüt  vom Militärministerium zum Landwirtschaftsministerium als neuen Eigentümer über.

 

Im Jahre 1881 gab es im Gestüt Rădăuţi 1132 Tiere.

 

In Jahre 1922 wurde das Gestüt von Sâmbăta de Jos (Făgăraş) komplett nach Rădăuţi verlegt, und somit auch die Gidrani Pferde.

 

Die Qualitat der Pferde aus dem Gestut Rădăuţi wird permanent bewiesen durch die grossen Erfolge in nationalen und internationalen Reitturnieren. Die bekanntesten aus diesem Gestut haben den ersten Platz in Tripoli (Lybien 1977), den dritten Platz bei den olympischen Spielen in Moskau (1980), mit der national Equipe von Rumanien im Dressurreiten belegt.